Beruf

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Be­k­lei­dungs­ge­stal­ter/in EFZ

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Berufsbild Bekleidungsgestalter/in EFZ
location_onAusbildungsbetriebe / Verbände
info
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Kantonale Schule für Berufsbildung Aarau
Lehratelier Bekleidungsgestaltung Chur
descriptionBerufsbeschreibung

Bekleidungsgestalterinnen und Bekleidungsgestalter fertigen massgeschneiderte Kleidungsstücke für Damen oder Herren.
Sie beraten die Kundschaft bei der Wahl des Schnittes und Stoffes und berücksichtigen sowohl deren persönlichen Stil wie auch die Modetrends. Sie fertigen manchmal auch eigene Modelle, immer jedoch erstellen sie das Schnittmuster, berechnen den Stoffbedarf, schneiden zu, heften und nähen von Hand und mit Maschinen. Zwischendurch gibt es Anproben und gegebenenfalls auch Änderungen.
Bekleidungsgestalter und -gestalterinnen verarbeiten auch verschiedene Pelze, z.B. in Kombination mit Leder und Textilien, zu Mänteln, Jacken, Innenfutter oder Accessoires. Sie wählen die Felle aus, sortieren sie aufgrund des Schnittmusters nach Beschaffenheit und Qualität und schneiden sie zu. Danach nähen sie mit Maschine und von Hand alle Teile zusammen, bringen Verschlüsse an und nähen Taschen ein.
Bekleidungsgestalter und -gestalterinnen verarbeiten Filz, Stroh, Leder, Pelz und Kunstpelz oder Stoffe zu modischen, eleganten oder sportlichen Kopfbedeckungen. Je nach Modell bringen sie verschiedene Garnituren an. Teile ihrer Hutkreationen nähen sie von Hand. Stets kennen sie die neuen Modetrends, wissen, was ihren Kundinnen und Kunden gut steht.
Bekleidungsgestalter und Bekleidungsgestalterinnen können ihren Schwerpunkt auch auf die Herstellung von Berufskleidern wie Uniformen, Schürzen oder Schutzbekleidungen legen. Je nachdem, welche Anforderungen diese erfüllen müssen, kommt das passende Material zum Einsatz, sei es besonders robust, wasserfest oder von anderer, besonderer Beschaffenheit.

sortAnforderungsprofil
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Belastbarkeit
Beobachtungsgabe
Einfühlungsvermögen
Exakte Arbeitsweise
Farbensinn
Flexibilität
Formensinn
Freude an textilen Materialien
Geduld
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Keine Farbsehstörung
Kreativität
Manuelles Geschick
Modebewusstsein
Sitzleder
Speditive Arbeitsweise
Vorstellungsvermögen
Zeichnerische Begabung
event_noteAnforderung

Abgeschlossene Volksschule.

Für die Tätigkeit ist Freude am Nähen, Freude an Mode und Eleganz, gute Beobachtungsgabe, Farben- und Formengefühl, geschickte Hände, exakte Arbeitsweise, Kreativität, Vorstellungsvermögen, zeichnerische Begabung und auch etwas Sitzleder wichtig. Das Beraten der Kundschaft erfordert Kontaktfreudigkeit, Einfühlungsvermögen und Geduld.

schoolAusbildung

Die Lehre dauert 3 Jahre. Sie wird in einem Atelier, Betrieb der Mode- und Textilbranche oder je nach Ausbildungsrichtung auch an einer Fachschule absolviert.

Es wird in fünf Schwerpunkten ausgebildet: Damenbekleidung,Herrenbekleidung, Pelzbekleidung, Kopfbedeckung, Berufs- und Schutzbekleidung.

Bekleidungsnäher/in EBA: 2-jährige berufliche Grundbildung für mehr praxisorientierte Jugendliche. Abschluss: eidgenössisches Berufsattest.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Zusatzausbildung Angewandtes Design SMGV, Textilkaufmann/-frau STF.
Berufsprüfung als Bekleidungsgestalter/in oder Fashion Spezialist/in mit eidg. Fachausweis.
Höhere Fachprüfung als dipl. Bekleidungsgestalter/in oder dipl. Fashiondesigner/in.
Textilkaufmann/-frau STF (Bekleidungsindustrie).

Dipl. Gestalter/in HF Produktdesign, Vertiefung Modedesign.
Studium an einer Fachhochschule als Modedesigner/in BA FH, Produkt- und Industriedesigner/in BA FH, Vertiefung Modedesign oder BA FH in Konserierung-Restaurierung.
Aufstieg: Filialleiter/in, Atelierleiter/in, eigenes Atelier.

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