Berufsbild Dozent/in (Fachhochschule)
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Pädagogische Hochschule Luzern Luzern
descriptionBerufsbeschreibung

Fachhochschuldozentin und Fachhochschuldozent haben vier Grundaufträge: Ausbildung, Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen. Sie unterrichten an einer Fachhochschule im jeweiligen Fachbereich in Form von Vorlesungen, Übungen und Praktika. Daneben betreiben sie angewandte Forschung, Entwicklung und Consulting/Beratung.
Eine FH-Dozentur bietet vielfältige Möglichkeiten, neue Aufgaben in der praxisbezogenen Lehre und anwendungsorientierten Forschung mit grosser Gestaltungsfreiheit anzugehen, in der Hochschulentwicklung und im Hochschulmanagement mitzuwirken sowie im Rahmen von Dienstleistungen vielfältige Kontakte zur Praxis zu pflegen.
Die Lehrverpflichtung einer FH-Vollzeit-Dozentur beträgt in der Regel ca. 80% der Arbeitszeit. Für die Forschungstätigkeit stehen dann noch ca. 20% der Arbeitszeit zur Verfügung. Dozierende von FH können auch ausschliesslich in der Lehre tätig sein; die Lehrverpflichtung erhöht sich dementsprechend.

event_noteAnforderung

Abgeschlossene Hochschulausbildung (Fachhochschule, pädagogische Hochschule oder Universität) mit mehrjähriger Berufspraxis und Expertenwissen im Fachgebiet. Die Wahlbehörde kann jedoch auch ausnahmsweise vom Erfordernis eines Hochschulabschlusses absehen.

Ein Doktorat oder eine gleichwertige Qualifikation ist keine zwingende Voraussetzung für eine FH-Dozentur, wird jedoch immer häufiger erwartet.

Didaktisch-methodische Qualifikation, Befähigung und Interesse zu wissenschaftlicher Arbeit, evtl. Forschungserfahrung, Begeisterungsfähigkeit, Belastbarkeit, Fähigkeit zu führen, Kommunikationsfähigkeit, konzeptionelle und visionäre Denkweise, Initiative, Innovationsvermögen, Teamfähigkeit, unternehmerisches Denken, Erfahrung in Projektmanagement und Drittmittelakquisition sowie Sprachkenntnisse (v. a. Englisch).


schoolAusbildung

4 Semester berufsbegleitende Weiterbildung.

Schwerpunkte: Fachinhalte kompetenzorientiert didaktisch aufbereiten, Methoden um Lernprozesse anzuregen, zu unterstützen und den Praxistransfer sicherzustellen.

Die Weiterbildung beinhaltet ergänzende Lerngefässe, Selbststudium und Qualifikationsverfahren im Umfang von ca. 6–8 Stunden pro Woche.

Abschluss: Dozent/in Fachhochschule FH.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Eine attraktive Entwicklungsmöglichkeit (sofern noch nicht vorhanden) ist eine Dissertation. Fachhochschulen können zwar selbst keine Doktortitel verleihen, dennoch können geeignete Dissertationsthemen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen bearbeitet werden. Voraussetzung ist, dass sich eine Professorin oder ein Professor einer universitären Hochschule bereit erklärt, die Dissertation zu betreuen.

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