Berufsbild Forstwart/in EFZ
location_onAusbildungsbetriebe / Verbände
info
Firma / Schuleplay_arrow Ortplay_arrow
Amt für Landschaft und Natur Abteilung Wald Zürich
Amt für Wald und Naturgefahren GR Chur
Forstamt Kanton Thurgau Frauenfeld
Stadt Zürich Zürich
Verwaltung des Kantons St.Gallen Kantonsforstamt St.Gallen
descriptionBerufsbeschreibung

Forstwarte und Forstwartinnen sind Mitarbeitende in einem Forstbetrieb. Sie verrichten im Wald – unserem Erholungsraum und Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen – die anfallenden Arbeiten und tragen so wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht des Waldes bei. Je nach Saison und Region sind die Arbeiten unterschiedlich.
Im Frühling und Sommer kümmern sich Forstwarte um den Jungwald. Sie pflanzen die aufgezogenen Bäume und pflegen den Jungwuchs. Während dieser Zeit erledigen sie auch Unterhaltsarbeiten an Waldwegen, pflegen Waldränder, Hecken und Ufer. Oder sie errichten Hang-, Bach- und Lawinenverbauungen.
Vom Herbst bis in den Frühling prägt die Holzerei ihren Alltag. Sie fällen Bäume, bearbeiten und vermessen sie und bringen sie mit Seilkränen und Traktoren an die Waldwege.
Sie arbeiten stets im Team. Die Holzerei nimmt einen grossen Teil ihrer Arbeit ein. Sie warten auch die Geräte und Werkzeuge selbst, insbesondere die Motorsäge, ihr wichtigstes Hilfsmittel.

sortAnforderungsprofil
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Ausdauer
Beobachtungsgabe
Freude am Arbeiten im Freien
Freude an der Natur
Freude an körperlicher Arbeit
Gefahrenbewusstsein
Gute Konstitution
Handwerkliches Geschick
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Reaktionsfähigkeit
Selbstständigkeit
Teamfähigkeit
Technisches Verständnis
Verantwortungsbewusstsein
Zielstrebigkeit
Zuverlässigkeit
event_noteAnforderung

Abgeschlossene Volksschule, ärztliche Voruntersuchung. Eine Schnupperlehre wird sehr empfohlen.

Gute Gesundheit und körperliche Widerstandsfähigkeit, technisches Verständnis, praktische Veranlagung, Freude an der Natur und der Arbeit im Freien, Verantwortungsbewusstsein.

schoolAusbildung

Die Lehre dauert 3 Jahre. Die praktische Ausbildung erfolgt in einem öffentlichen oder privaten Forstbetrieb. Der theoretische Unterricht wird tageweise oder in Blockkursen an der Berufsfachschule vermittelt.

Es gibt auch eine verkürzte, 2-jährige Grundbildung «Forstpraktiker/in EBA». Abschluss: eidg. Berufsattest. Siehe entsprechendes Berufsbild.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Weiterbildungen sind in den Bereichen Gartenbau, Landwirtschaft und Holzverarbeitung möglich.

Verkürzte Grundbildung als Landwirt/in EFZ, Obstfachmann/-frau EFZ oder Gärtner/in EFZ.

Berufsprüfung als Forstwart-Vorarbeiter/in, Forstmaschinenführer/in, Seilkraneinsatzleiter/in oder Holzfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis.

Spezialisierung als Forstwart-Gruppenleiter/in mit Zertifikat ibw.
Ausbildung als dipl. Förster/in HF oder dipl. Techniker/in HF Holztechnik – Holzindustrie.
Studium an einer Fachhochschule als Forstingenieur/in BSc FH (mit Berufsmatura) oder Umweltingenieur/in BSc FH.

keyboard_arrow_up