Beruf

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In­du­s­trie- und Un­ter­lags­bo­den­bau­er/in EFZ

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Berufsbild Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ
location_onAusbildungsbetriebe / Verbände
info
Firma / Schuleplay_arrow Ortplay_arrow
Marti AG, Bauunternehmung Zürich Zürich
Marti Bauunternehmung AG Luzern Luzern
Walo Bertschinger AG Frenkendorf
Walo Bertschinger AG Dietikon
Walo Bertschinger AG Wittenbach
Walo Bertschinger AG Bern Gümligen
Walo Bertschinger AG Chur Chur
descriptionBerufsbeschreibung

Industrie- und Unterlagsbodenbauer und -bauerin arbeiten vorwiegend im Rohbau von Wohn- und Geschäftshäusern. Sie erstellen auf dem gegossenen Betonboden Unterlagsböden (eine Zwischenschicht), auf die später ein Bodenbelag, z.B. aus Holz, Kunststoff, Textilien, verlegt wird. Als Erstes bestimmen sie, welche Materialien zu verwenden sind – die Beanspruchung in einer Produktionshalle mit schweren Maschinen ist anders als die eines Wohnzimmers. Besonderes Gewicht legen sie auch auf gute Wärme- und Schalldämmung. Auf dem Bauplatz legen sie die Materialien bereit, richten die Böden her, verlegen das Isoliermaterial und tragen, oft mit Maschinen, das Belagsmaterial auf. Sie glätten und bearbeiten den Belag. Stets berücksichtigen sie allfällige Fugen und betten Leitungen (Strom, Heizung) ein. Besonders herausgefordert sind sie bei Abschlüssen, Rundungen, Sockeln und Stufen.

Der Beruf zählt zum Berufsfeld «Verkehrswegbau»: Der Verkehrswegbau umfasst den Bau verschiedenster Verkehrswege, ob Strassennetz, Sportplatz, Schienennetz oder Industriebelag. Diese Bauwerke sind täglich hohen Belastungen, z.B. durch Fahrzeuge, Maschinen, Züge, Gebäudelast, ausgesetzt. Für die Arbeiten werden zahlreiche Geräte, kleine, grosse und ganz spezifische Baumaschinen eingesetzt.

sortAnforderungsprofil
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Ausdauer
Freude an wechselnden Arbeitsorten
Gesundheit
Gute Konstitution
Handwerkliches Geschick
Praktische Veranlagung
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Selbstständigkeit
Speditive Arbeitsweise
Teamfähigkeit
Technisches Verständnis
Zuverlässigkeit
event_noteAnforderung

Abgeschlossene Volksschule.

Freude am Arbeiten im Freien und am Umgang mit Geräten und Maschinen, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, gute Konstitution, Sicherheitsbewusstsein, Teamfähigkeit und Selbständigkeit.

schoolAusbildung

3 Jahre berufliche Grundbildung. Abschluss: Eidg. Fähigkeitszeugnis.
Die schulische Bildung findet in Blockkursen von rund 9 Wochen pro Jahr an der Berufsfachschule für Verkehrswegbau in Sursee statt; davon sind jeweils 2 Wochen Schwerpunktausbildung. Überbetriebliche Kurse runden die praktische und schulische Bildung ab.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA: 2-jährige berufliche Grundbildung für mehr praxisorientierte Jugendliche. Abschluss: eidgenössisches Berufsattest, siehe entsprechende Beschreibung.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Verkürzte Grundbildung in einem anderen Fachbereich des Berufsfeldes Verkehrswegbau möglich, z.B. Gleisbauer/in EFZ, Grundbauer/in EFZ, Pflästerer/-in EFZ oder Strassenbauer/in EFZ.

Vorarbeiter/in (Praxis und Vorarbeiterschule).
Berufsprüfung als Grundbau-Polier/in, Strassenbau-Polier/in oder Strassenunterhalts-Polier/in (Polierschule).
Höhere Fachprüfung als dipl. Baumeister/in oder dipl. Bauleiter/in Tiefbau.
Ausbildung als Techniker/in HF Bauführung oder Techniker/in HF Bauplanung.
Studium als Bauingenieur/in BSc FH.
Spezialisierung: Berufsprüfung als Baustoffprüfer/in.

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