Beruf

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Le­bens­mit­tel­kon­trol­leur/in

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Berufsbild Lebensmittelkontrolleur/in
descriptionBerufsbeschreibung

Die Lebensmittelkontrolleure und –kontrolleurinnen haben ähnliche Aufgaben wie die Lebensmittelinspektoren, doch weniger anspruchsvoll. Sie sind für die Gemeinden und Kantone unterwegs, besuchen Unternehmen der Lebensmittelbranche jeglicher Art, sei das ein Restaurant, eine Metzgerei, ein Supermarkt oder ein Sushi-Hersteller. Dort prüfen sie Nahrungsmittel auf ihre Frische und Hygiene, nehmen Messungen vor oder lassen Proben im Labor untersuchen. Sie schauen, ob die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden und beraten die Betriebe in allen Fragen rund um die Frischegarantie von Lebensmitteln.

Wird etwas beanstandet, setzt der Lebensmittelkontrolleur Fristen fest, bis wann der Mangel behoben sein muss. Zum festgesetzten Zeitpunkt kontrolliert er dann den Betrieb noch mal.

event_noteAnforderung

In der Regel Höhere Fachprüfung in einem Beruf der Lebensmittel- oder Gastronomiebranche: Dipl. Betriebsleiter/in Bäckerei-Konditorei-Confiserie, dipl. Milchtechnologe/-in, dipl. Küchenchef/in etc.
Ausserdem wird eine Anstellungsbestätigung durch eine Behörde verlangt.

Gute Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Interesse für Naturwissenschaft, Gewissenhaftigkeit, Bereitschaft zu ständiger Weiterbildung.

schoolAusbildung

Weiterbildung: Mindestens 3 Monate.

Die Ausbildung erfolgt durch leitende Kantonschemiker/innen und ist je nach Kanton verschieden.

Das für die Zulassung ausgestellte Attest als Lebensmittelkontrolleur/-in gilt nur im Kanton, in dem die Prüfung abgelegt wurde. Allerdings können die Kantone die Atteste gegenseitig anerkennen.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Die Fachverbände der Lebensmittelindustrie und der kantonalen Aufsichtsbehörden bieten verschiedene Seminare, Workshops und Weiterbildungen an.

Nachdiplomkurse an Fachhochschulen.

Bachelor of Science (FH) in Lebensmitteltechnologie.

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