Beruf

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Mit­ar­bei­ter/in in der in­ter­na­tio­na­len Zu­sam­men­ar­beit

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Berufsbild Mitarbeiter/in in der internationalen Zusammenarbeit
descriptionBerufsbeschreibung

Mitarbeiterin und Mitarbeiter in der internationalen Zusammenarbeit leisten Entwicklungsarbeit oder humanitäre Hilfe. Sie werden für verschiedenste Fachgebiete eingesetzt: Technik und Bauwesen, Gesundheitswesen, Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Wirtschaft, Wasserversorgung usw.
Humanitäre Hilfe wird dort gebraucht, wo die Menschen Not leiden: in Kriegsgebieten, in Flüchtlingslagern, in Katastrophengebieten. Mitarbeitende in der internationalen Zusammenarbeit analysieren im Einsatzgebiet die Bedürfnisse nach Ernährung, führen Ernährungsprogramme durch, organisieren Verteil- und Soforthilfe. Sie sorgen für Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen. Sie setzen sich für medizinische Nothilfe und medizinische Versorgungsstrukturen ein. Sie bekämpfen Seuchen mit Impfungen, helfen bei der Suche von verschwundenen Menschen, beim Zusammenführen von Familien. Sie organisieren Transporte, Lagerung und Verteilung der Waren und vieles mehr. Ihr Einsatz dauert meist zwischen drei Monaten und einem Jahr.
Bei der Entwicklungsarbeit geht es darum, in Zusammenarbeit mit den Bewohnern und Bewohnerinnen des betreffenden Landes nachhaltige Lösungen zu finden, damit sie in der Zukunft aus eigener Kraft die Grundversorgung sicherstellen können.
Mitarbeitende in der internationalen Zusammenarbeit sind für private, kirchliche und staatliche Institutionen und Organisationen tätig. Sie engagieren sich in Krisen- und Katastrophengebieten oder in Projekten der Entwicklungsarbeit.

event_noteAnforderung

Die Voraussetzungen variieren je nach Organisation und Einsatz; es wird empfohlen, den Beruf nicht im Hinblick auf spätere Entwicklungseinsätze zu wählen. In der Regel wird verlangt:
a) Berufsabschluss auf Tertiärstufe wie Hochschulabschluss oder höhere Fachprüfung
b) Qualifikationen in Projektmanagement, Pädagogik, Erwachsenenbildung, Informatik
c) mehrjährige Berufserfahrung
d) Fremdsprachenkenntnisse, vor allem in Französisch, Englisch, Spanisch.

Einsicht für die globale Vernetzung, Interesse für die Entwicklungspolitik, Kooperationsbereitschaft, Anpassungsbereitschaft und geistige Beweglichkeit, robuste Konstitution und psychische Belastbarkeit, Bereitschaft zu 2–3-jährigen Einsätzen, Aufgeschlossenheit für interkulturelle Begegnungen.

schoolAusbildung

Es besteht keine anerkannte Ausbildung. Je nach Vorbildung 1–4 Jahre.

Eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig. Besuch von Veranstaltungen zu humanitärer Hilfe, Lesen von Büchern zu Thema, Nachdiplomstudium (für Hochschulabsolvent/innen).

Fachhochschule bieten einige Studien internationaler Richtungen an, z.B. BSc FH in Agronomie mit Vertiefung internationale Landwirtschaft, MA FH in interkultureller Kommunikation und Management, CAS, DAS und MAS zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Weiterbildung im eigenen Beruf und durch Reisen, Fremdsprachen.
Aufstieg: Projektleiter/in.

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