Beruf

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Na­tur­heil­prak­ti­ker/in HFP / HF, dipl.

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Berufsbild Naturheilpraktiker/in HFP / HF, dipl.
descriptionBerufsbeschreibung

Naturheilpraktikerin und Naturheilpraktiker führen meist selbständig eine eigene Praxis. Sie übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe, Menschen zu beraten und behandeln, die natürliche Heilmethoden suchen und kennen lernen möchten. Ihr Anliegen ist es, den Menschen in seiner Ganzheit zu verstehen. Sie verfügen über fundiertes Wissen der anatomischen, physiologischen und pathologischen Zusammenhänge im menschlichen Körper. Diagnosen erstellen sie über Augenuntersuchungen (Irisdiagnostik), homöopathische Befragung, chinesisches Pulstasten, Elektroakupunktur, kinesiologisch etc.
Um den Genesungsprozess zu fördern, wenden sie natürliche Heilverfahren an, wie Akupunktur, Homöopathie, Reflexzonentherapie, Phytotherapie. Therapien, die die Selbstheilungskräfte des erkrankten Menschen fördern und sein inneres Gleichgewicht möglichst wieder herstellen. Je nach Erkrankung weisen sie den Patienten auch an Vertreter der Schulmedizin weiter. Natürliche Heilverfahren können auch Ergänzung zur Schulmedizin sein. Wohl darum integrieren heute manche Ärzte und Ärztinnen entsprechende Heilmethoden in ihre Arbeit.

event_noteAnforderung

Höhere Fachprüfung:
a) Gymnasiale Matura, abgeschlossene Berufs-, Fach- oder andere Mittelschule bzw. gleichwertiger Abschluss sowie
b) 2 Jahre Berufspraxis (mind. 50%) in der gewählten Fachrichtung bzw. 3 Jahre bei mind. 30% entsprechender Berufspraxis und
c) die erforderlichen Modulabschlüsse sowie eine formale Genehmigung des Prüfungssekretariats
d) mindestens 25 Jahre alt.

Höhere Fachschule:
Je nach Schule unterschiedlich, in der Regel abgeschlossene Berufsausbildung (manchmal in einem medizinischen oder pflegerischen Bereich erforderlich) oder Mittelschulabschluss. Es ist ein Aufnahmeverfahren zu bestehen.


Wissensfreude an Anatomie, Physiologie, Pathologie; Liebe zum Menschen, ständige Weiterbildungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Langmut (nicht auf Kurzzeiterfolge eingestellt), Bewusstsein der eigenen Wissens- und Helfens-Grenzen, gesamtheitliches Vorgehen, Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen, persönliche Reife.

schoolAusbildung

Höhere Fachprüfung:
4–6 Jahre modulare Weiterbildung in den Fachrichtungen Ayurveda-Medizin, Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin, traditionelle europäische Naturheilkunde.

Höhere Fachschule:
Die Angebote sind recht unterschiedlich. In der Regel 4 Jahre berufsbegleitende Ausbildung. Das Schuldiplom verleiht kein Anrecht auf Praxistätigkeit, dazu ist eine kantonale Zulassung nötig.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten.
Prüfung für die Mitgliedschaft beim Naturärzte-Verband; Verbandsprüfung zur Zulassung durch Krankenkassen.
Teilnahme an Fachkongressen im In- und Ausland.

BSc oder MSc FH in Osteopathie, BSc FH in Ernährung und Diätetik.

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