Berufsbild Polydesigner/in 3D EFZ
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Coop
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Möbel Pfister AG St.Gallen
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Pfister Meubles SA Meyrin
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descriptionBerufsbeschreibung

Polydesigner 3D und Polydesignerinnen 3D werben für die Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen. Sie wollen in den Verkaufslokalitäten Ambiente und Erlebnis schaffen, um die Kundschaft zu informieren und zum Kauf zu animieren. Dazu gestalten sie Fassaden, Schaufenster, Verkaufsstände und Verkaufsräume, aber auch Events und Messestände. Sie spüren Trends auf, planen und organisieren Gestaltungsprojekte und setzen diese um.

Für ein Projekt sind verschiedene Fragen zu beantworten: Was ist das Ziel der Aktion (z. B. Saisonverkauf, Neueinführung eines Produkts, Image-Pflege)? Welches Thema erhält die Aktion? Welche Materialien und Objekte, welche Farben wirken unterstützend? Welche baulichen Gegebenheiten sind einzubeziehen? Welches Budget steht zur Verfügung? Polydesigner 3D und Polydesignerinnen 3D erstellen zuerst ein Konzept und oft auch ein Modell, berechnen die Kosten und erstellen Terminpläne. Die gestalterischen Entwürfe und die Planung setzen sie am Computer um. Ihr Konzept legen sie anschliessend der Geschäftsleitung, den Vorgesetzten oder dem Kunden vor.

Beim Umsetzen der Konzepte üben Polydesigner 3D und Polydesignerinnen 3D vielfältige Tätigkeiten aus wie schreinern, malen, lackieren, rahmen, tapezieren, nähen und montieren. Vielfältig sind auch die Materialien, die sie verwenden. Ausserdem zählen multimediale Techniken zur «Werkzeugkiste» dieser Berufsleute.

sortAnforderungsprofil
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Belastbarkeit
Beruf
Fantasie
Farbensinn
Formensinn
Freude an vielfältigen Materialien
Gestalterische Begabung
Gute Konstitution
Improvisationstalent
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Keine Farbsehstörung
Kombinationsfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Kontaktfreudigkeit
Manuelles Geschick
Räumliches Vorstellungsvermögen
Speditive Arbeitsweise
Teamfähigkeit
Zeichnerische Begabung
event_noteAnforderung

Abgeschlossene Volksschule, mittlere oder oberste Stufe, mit guten Leistungen in Zeichnen und Sprache.
Für den Schwerpunkt Kreation wird empfohlen, den 1-jährigen Vorkurs an einer Schule für Gestaltung zu absolvieren.

Überdurchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen, zeichnerische und gestalterische Begabung, ausgeprägte Kombinations- und Improvisationsgabe, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, speditive, exakte Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, gute Konstitution.

Swiss Association Polydesign3D, der Berufsverband für dreidimensionales Gestalten, führt jeweils im Frühjahr und Herbst regionale Eignungsteste durch und empfiehlt den Mitgliedfirmen, Lernende einzustellen, die an diesem Testtag mit «geeignet» abgeschnitten haben. Die Nachfrage nach Lehrstellen ist grösser als die angebotenen Lehrplätze.

schoolAusbildung

4 Jahre berufliche Grundbildung in einem Atelier für dreidimensionales Gestalten, einer Agentur, einem grösseren Unternehmen im Detailhandel mit entsprechender Abteilung oder einem Unternehmen für Messebau.
Die praktische Bildung wird je nach Lehrbetrieb mit Schwerpunkt Styling, Realisation oder Kreation absolviert. Berufsfachschule ist im Durchschnitt 1 1/2 Tage pro Woche.

Eine andere Möglichkeit ist, eine 4-jährige Vollzeit-Ausbildung an einer Gestaltungs- oder Berufsfachschule zu absolvieren (Genf, Vevey, Zürich, Lugano).

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Kurse an Fachschulen für Gestaltung.
Berufsprüfung als Kommunikationsfachmann/-frau, Gestalter/in im Handwerk, Farbdesigner/in oder Marketingfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis.
Höhere Fachprüfung als dipl. Marketingleiter/in.
Ausbildung als dipl. Techniker/in HF, Vertiefung Farbgestaltung am Bau, dipl. Gestalter/in HF Kommunikationsdesign, Vertiefung Visual Merchandising Design.

Studium an einer Hochschule für Gestaltung und Kunst als Designer/in Visuelle Kommunikation BA FH, Designer/in Industrial Design BA FH, Innenarchitekt/in BA FH

Aufstieg: Erste/r Polydesigner/in 3D, Chefpolydesigner/in 3D, eigenes Atelier.

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