Berufsbild Schreiner/in EFZ
location_onAusbildungsbetriebe / Verbände
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Associazione svizzera fabbricanti mobili e serramenti ASFMS Formazione professionale Zurigo
BildungsNetz Zug Zug
Engadiner Lehrwerstatt für Schreiner Samedan
GAUTSCHI Holz + Fensterbau AG St. Margrethen SG
GAWO Gasser AG Wolhusen
GLAESER WOGG AG Baden - Dättwil
SABAG Biel Bienne Biel
Stadt Zürich Zürich
Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten Zürich
descriptionBerufsbeschreibung

Wer liebt sie nicht, die von Schreinern liebevoll gefertigten Holzprodukte? Sie zeichnen sich gegenüber Massenanfertigungen durch Individualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Design aus. Schreiner und Schreinerinnen arbeiten hauptsächlich mit Holz, schneiden es zu, fräsen und bohren. Neben versierter Handarbeit setzen sie modernste, teilweise computergesteuerte Maschinen ein. Sie verwenden aber auch Holzwerkstoffe und andere Materialien, kennen deren Eigenschaften und können sie gezielt einsetzen. Sie arbeiten in Schreinereien oder Möbelmanufakturen, welche sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben, wie z.B. Möbel, Inneneinrichtungen, Fenster, Türen, Fahrzeugteile, Skis oder Snow Boards. Als Grundlage dienen ihnen detaillierte Zeichnungen und Werkstofflisten.
Schreiner und Schreinerinnen wählen die geeigneten Hölzer aus, schneiden diese zu und bearbeiten sie. Dazu setzen sie modernste Holzverarbeitungsmaschinen ein. Sie schützen die Oberflächen gegen Witterungseinflüsse (Bau und Fensterbau) oder gestalten sie mit Furnieren aus schönen Hölzern, beizen oder lackieren sie (Möbel und Innenausbau). Daneben gehören Tätigkeiten wie das Erstellen detaillierter Pläne, Vorbereiten und Organisieren der Arbeit ebenso dazu wie das kompetente Beraten der Kundinnen und Kunden. Je nach Fachrichtung arbeiten die Schreiner vorwiegend in der Werkstatt, aber auch auf Montage direkt bei Kunden und auf Baustellen. Dort ermitteln sie die exakten Einbaumasse und montieren anschliessend die Werkstücke passgenau. Während der Lehre spezialisiert man sich auf eine von verschiedenen Fachrichtungen: Möbel/Innenausbau, Bau/Fenster, Wagner, Skibau.

Fachrichtungen
sortAnforderungsprofil
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Exakte Arbeitsweise
Freude am Planen
Freude am Rechnen
Freude am Umgang mit Holz
Gestalterische Begabung
Handwerkliches Geschick
vorteilhaft
wichtig
sehr wichtig
Organisationstalent
Räumliches Vorstellungsvermögen
Teamfähigkeit
Technisches Verständnis
Zeichnerische Begabung
event_noteAnforderung

Abgeschlossene Volksschule, vorzugsweise oberste Stufe.

Die Ausbildung zum/zur Schreiner/in EFZ erfordert Interesse am handwerklichen, aber auch an maschinellen Bearbeiten von Holz, Holzwerkstoffen, Kunststoffen, Glas und verschiedenen anderen Materialien, technisches Geschick und Verständnis, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gute rechnerische und zeichnerische Fähigkeiten, Sinn für Ästhetik, Sorgfalt und Genauigkeit.

schoolAusbildung

4 Jahre Grundausbildung. Sie kann entweder in einer Schreinerei oder in einer Lehrwerkstätte absolviert werden. Parallel zur Ausbildung am Arbeitsplatz besuchen die Lernenden einen Tag pro Woche die Berufsfachschule und ergänzende überbetriebliche Kurse, die insgesamt 44 Tage (Möbel/Innenausbau und Bau/Fenster) bzw. 48 Tage (Wagner und Skibau) dauern. Das 6. Semester wird mit einer Teilprüfung abgeschlossen. Im 8. Semester wird im Rahmen der Lehrabschlussprüfung eine individuelle Produktivarbeit (IPA) ausgeführt: die Lernenden erarbeiten und fertigen selbständig einen Kundenauftrag.

Schreinerpraktiker/in EBA: 2-jährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest für mehr praxisorientierte Jugendliche (siehe entsprechende Beschreibung).

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Die Berufsaussichten im Schreinergewerbe sind interessant. Gut ausgebildete Fachleute sind gesucht. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, unter anderem im Rahmen der Weiterbildungsmodule des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM).

Durch absolvieren der Berufsmatur, während oder nach der Lehre, ist es möglich, ohne Aufnahmeprüfung an einer Fachhochschule zu studieren.

Fachausbildungen: Fertigungsspezialist/in VSSM/FRECEM, Fachmonteur/in VSSM.

Berufsprüfungen (BP):
Projektleiter/in Schreinerei, Produktionsleiter/in Schreinerei, Gestalter/in im Handwerk, Handwerker/in in der Denkmalpflege, Holzfachmann/-frau, Einrichtungsplaner/in, alle mit eidg. Fachausweis.

Höhere Fachprüfungen (HFP):
Eidg. dipl. Schreinermeister/in, eidg. dipl. Betriebswirtschafter/in KMU.

Höhere Fachschulen (HF):
Dipl. Techniker/in HF Holztechnik – Schreinerei, Innenausbau, Bauplanung oder Innenarchitektur. Dipl. Gestalter/in Innenausbau.

Fachhochschulen:
Bachelor of Science in Holztechnik, Bachelor of Arts in Architektur. Master of Engineering in Holztechnik, Master of Science in Engineering (MSE), Master of Architecture, Master of Advanced Studies (MAS) FH.

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