Berufsbild Sicherheitsfachmann/-frau BP
descriptionBerufsbeschreibung

«Tendenz steigend», kann man zur Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen bemerken. Sicherheitsdienstleistungen werden sowohl von Privatpersonen als auch Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen beansprucht. Dazu zählen: Bewachung, Aufsichts- und Ordnungsdienste, beispielsweise bei Sportveranstaltungen oder auf Baustellen, Patrouillen, z.B. in Einkaufszentren, Parks, Parkhäusern, Bahnhofs- oder Industriearealen, Alarmempfang und gezielte Intervention oder Werttransporte.
Sicherheitsfachmann und Sicherheitsfachfrau kennen die Pflichten gegenüber dem Auftraggeber und die Arbeitsabläufe. Sie sind alleine oder in Gruppen unterwegs, je nach Auftrag eventuell mit einem Diensthund. In der Regel sind sie unbewaffnet. Abhängig vom Auftrag, leisten sie manchmal auch Nacht- oder Wochenenddienst. Sie kennen die Grundwerte der Rechtsordnung und die wichtigsten Gesetze des Zivil-, Straf- und Arbeitsrechts.
Sicherheitsfachleute können in schwierige Situationen geraten; dann bewahren sie einen kühlen Kopf. Ruhig und diszipliniert intervenieren sie, ohne den Eigenschutz aus dem Auge zu verlieren und wohl wissend, dass sich Ruhe, Autorität und Auftreten auf die Beteiligten übertragen können.
Als Führungskräfte unterstützen sie Mitarbeitende ausserdem bei der Einführung in ein neues Arbeitsgebiet.

event_noteAnforderung

Für die Berufsprüfung sind notwendig:
a) Mindestalter 22 Jahre und einwandfreier Auszug aus dem Zentralstrafregister

b) abgeschlossene berufliche Grundbildung oder anderer Abschluss auf Sekundarstufe II und 2 Jahre Berufspraxis in der gewählten Fachrichtung oder

c) ohne berufliche Grundbildung oder Abschluss auf Sekundarstufe II 6 Jahre Berufspraxis in der Sicherheitsdienstleistungsbranche, davon 4 Jahre in der gewählten Fachrichtung.

d) Fachrichtung Personenschutz: Nachweis von 200 Arbeitsstunden im bewaffneten Personenschutz.

e) Fachrichtung Flughafensicherheit: Gültige BAZL-Bewilligungen A1 oder A2.

Die Tätigkeit erfordert: technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein, Selbstdisziplin, Konzentrationsfähigkeit, Beobachtungsgabe, überlegtes Handeln, Belastbarkeit, korrektes und freundliches Auftreten, widerstandsfähige Gesundheit, Freude und Fähigkeit, Wissen zu vermitteln.

schoolAusbildung

Dauer der Prüfungsvorbereitung je nach Anbieter verschieden: Schulische Ausbildung möglich oder Angebote bei Sicherheitsdienstleistungsunternehmen (interne Schulung).
Es gibt fünf Fachrichtungen: Bewachung, Personenschutz, Zentralendienste, Flughafensicherheit, Anlässe.

Abschluss: Sicherheitsfachmann/-frau (plus Bezeichnung der Fachrichtung) mit eidg. Fachausweis.

trending_upEntwicklungs­möglichkeiten

Betriebsinterne Kurse und Schulungen.

Berufsprüfung als Fachmann/-frau für Personen- und Objektschutz (FSB).
Aufstieg: Gruppenchef/in, Dienstchef/in, Fachinstruktor/in.

Führungstechnische Weiterbildung an privaten Kaderinstituten im Bereich Personalführung, Personalmanagement, Betriebs- und Unternehmensführung, Kommunikation, Informatik usw.




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