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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

r fs rüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

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HF =

öhere Fachschule,

HFP =

öhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

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Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Polymechaniker/in EFZ

‹ einrichten, programmieren, bohren,

drehen, fräsen, messen ›

Polymechaniker und Polymechanikerin

produzieren je nach Tätigkeitsgebiet

Teile aus Metallen und Kunststoffen

von der Kleinheit einer Uhrenschraube

bis hin zur Grösse eines Turbinenra-

des, das mehrere Meter Durchmesser

hat. Dazu setzen sie moderne, vielfach

computergesteuerte Bohr-, Dreh- und

Fräsmaschinen und viele weitere Werk-

zeugmaschinen ein. Sie legen Arbeits-

gänge fest, erstellen Programme, rich-

ten die Maschinen ein.

Sie überwachen und optimieren die

Fertigungsprozesse. Sie montieren Ge-

räte, Apparate, Maschinen oder An-

lagen und nehmen die notwendigen

Einstell-, Regulier- und Prüfarbeiten vor.

Sie lokalisieren und beheben Störungen.

Im Team mit verschiedenen Fachleuten

führen sie Projekte aus: Sie suchen nach

Konstruktionslösungen, bauen Prototy-

pen und testen sie.

Polymechaniker und Polymechanike-

rinnen prüfen auch Teile und Baugrup-

pen bezüglich Funktion und Qualität. Je

nach Arbeitsbereich erstellen sie techni-

sche Dokumente.

Ausserdem zählen bei vielen Lehr-

betrieben Kundenbesuche im In- und

Zutritt

Niveau G: Abgeschlossene mittlere

Volksschulstufe. Niveau E: Abge-

schlossene oberste Volksschulstu-

fe. Bei beiden Niveaus sind gute

Leistungen in Mathematik und

Physik erforderlich.

Ausbildungsdauer

4 Jahre berufliche Grundbildung:

2 Jahre Basis- und Ergänzungsbil-

dung, 2 Jahre Schwerpunktaus-

bildung. Mit gymnasialer Matu-

ra kann eine verkürzte 2-jährige

Grundbildung (way up) absolviert

werden.

Produktionsmechaniker/in EFZ:

3-jährige Grundbildung mit etwas

weniger Theoriekenntnissen.

Mechanikpraktiker/in EBA:

2-jährige Grundbildung mit Attest.

Mehr auf

www.berufskunde.com

.

Sonnenseite

Sehr angesehener, gesuchter Be-

ruf mit vielseitigenWeiterbildungs-

möglichkeiten. Es sind Kundenbe-

suche im In- und Ausland möglich.

Helles und sauberes, von Hightech-

Maschinen geprägtes Arbeitsum-

feld.

Schattenseite

Der technische Fortschritt zwingt

zu ständiger Weiterbildung. Z.B. in

der Programmierung computerge-

steuerter Produktionsmaschinen.

Ältere Produktions- und Bearbei-

tungsmaschinen verursachen zum

Teil Lärm.

Vorurteil

Arbeit in schmutziger, lärmiger

Umgebung.

Realität

In den ersten zwei Lehrjahren wer-

den Handlungskompetenzen auf-

gebaut wie: Werkstücke von Hand

und mit Maschinen herstellen; die-

se messen, prüfen und zu Baugrup-

pen zusammenbauen. Im 3. und 4.

Lehrjahr werden mind. zwei Hand-

lungskompetenzen im Tätigkeits-

gebiet des Lehrbetriebs aufgebaut.

Was, wozu?

Damit eine computergesteuer-

te Werkzeugmaschine das ge-

wünschte Produkt herstellen kann,

programmiert der Polymechaniker

diese aufgrund technischer Zeich-

nungen, richtet die geeigneten

Werkzeuge ein und führt Testläu-

fe durch.

Damit auch Einzelanfertigungen

(Prototypen) oder Werkzeuge her-

gestellt werden können, bedient

sich die Polymechanikerin nicht nur

der Serienproduktion, sondern fer-

tigt gewisse Teile mit Handgeräten.

Damit die Einzelteile einer Maschi-

ne bei der Montage genau zusam-

menpassen, prüft sie der Polyme-

chaniker nach der Fertigung mit

speziellen Mess- und Prüfgeräten.

Damit die Einzelteile für Apparate,

Maschinen und Anlagen zusam-

mengefügt werden können, setzt

die Polymechanikerin Schrauben

und Stifte ein und wendet Techni-

ken an wie Schweissen und Löten.

Damit die Fertigung von Werkstü-

cken reibungslos ablaufen kann, ist

der Polymechaniker – zusammen

mit anderen Fachleuten – in der

Lage, Produktions-, Montage- und

Inbetriebnahmeprozesse zu planen

und auszuführen.

Damit die Produktionsanlagen und

-maschinen im In- und Ausland

störungsfrei funktionieren können,

nimmt sie die Polymechanikerin

selber in Betrieb, prüft und war-

tet sie.

Ausland dazu, umAnlagen in Betrieb zu

nehmen oder Unterhalts- und Service-

arbeiten auszuführen.

In einigen Unternehmen, die sich mit

Produktion und Wartung von Luftfahr-

zeugen beschäftigen, können Lernende

die Schwerpunktausbildung «Unterhalt

von Luftfahrzeugen» absolvieren und

mit 21 Jahren die Berufsprüfung als Luft-

fahrzeugtechniker/in ablegen.

Zudem gibt es eine 4-jährige Grund-

bildung «Polymechaniker/in EFZ – Auf-

zugsmontage», Beginn ab 3. Grundbil-

dungsjahr.

Entwicklungsmöglichkeiten

Ingenieur/in BSc FH Maschinenbau,

Maschinentechnik, Mechatronik usw.

Dipl. Techniker/in HF Maschinenbau, Elektrotechnik,

Systemtechnik, usw.

Dipl. Industriemeister/in, dipl. Ausbildungsleiter/in

(höhere Fachprüfungen)

Prozessfachmann/-frau, Produktionsfachmann/-frau,

Luftfahrzeugtechniker/in, Berufsbildungsfachmann/-frau

(Berufsprüfungen)

Polymechaniker/in EFZ

Mechanikpraktiker/in EBA

Abstraktes und logisches

Denkvermögen

Exakte, sorgfältige Arbeitsweise

Freude an Fremdsprachen

Freude an Physik und Mathematik

Interesse an technischen

Zusammenhängen und Mechanik

Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer

Räumliches Vorstellungsvermögen

Selbständigkeit

Teamfähigkeit

Technisches Verständnis,

handwerkliches Geschick

EBA 96% 4%

4% 96% EBA