Background Image
Previous Page  3 / 16 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 3 / 16 Next Page
Page Background

BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

66 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Elektroniker/in EFZ

‹ entwickeln, programmieren, fertigen,

testen, messen, protokollieren ›

Elektroniker und Elektronikerin haben

ein sehr breites Betätigungsfeld. Sei

es das Mobiltelefon, der Autoschlüs-

sel mit Fernsteuerung, der Pulsmesser

beim Lauftraining oder eine Alarmanla-

ge: Immer ist es eine meist unsichtbare

elektronische Schaltung, die diese Ge-

genstände nützlicher macht oder erst

ermöglicht. Auch bei Steuerungen von

Maschinen, Produktionsanlagen und

Fahrzeugen ist Elektronik nicht mehr

wegzudenken.

Elektroniker und Elektronikerin entwi-

ckeln und realisieren in Zusammenarbeit

mit anderen Fachleuten elektronische

Hard- und Software.

Sie entwickeln und fertigen elektro-

nische Geräte und Anlagen. Sie messen

und prüfen diese und erstellen oft auch

technische Dokumentationen dazu. Sie

verstehen viele englische Begriffe, da

die Elektronik stark von dieser Sprache

geprägt ist.

Der Zusammenbau elektronischer

hochentwickelter Bauteile und Baugrup-

pen (Hardware) und deren Programmie-

rung (Software) nimmt gegenüber der

klassischen Lötarbeit auf Leiterplatten

einen immer höheren Stellenwert ein.

Zutritt

Abgeschlossene Volksschule, mitt-

lere bis obere Stufe. Es sind gute

Leistungen in Mathematik und

Physik erforderlich.

Ausbildungsdauer

4 Jahre berufliche Grundbildung,

bestehend aus einer 2-jährigen Ba-

sis- und Ergänzungsbildung und

einer 2-jährigen Schwerpunktaus-

bildung. Mit gymnasialer Matu-

ra kann eine verkürzte 2-jährige

Grundbildung (way up) absolviert

werden.

Sonnenseite

Die umfassende Grundausbildung

führt zu vielseitigen Berufs- und

Weiterbildungsmöglichkeiten.

Auch Kundenbesuche im In- und

Ausland gehören dazu. Das Berufs-

umfeld ist durch Hightech-Geräte

und attraktive Labor- und Produk-

tionsräume gekennzeichnet.

Schattenseite

Das grosse Fachgebiet und der

rasche technologische Fortschritt

zwingen zu ständiger Weiterbil-

dung, z.B. in der Programmierung

von Mikrocontrollern.

Vorurteil

Es wird immer weniger Elektro-

nik in der Schweiz entwickelt und

produziert.

Realität

In den ersten zwei Lehrjahren wer-

den vier Handlungskompetenzen

aufgebaut: Einfache, mechani-

sche Teile, Schaltungen und Ge-

räte fertigen, Schaltungen in Be-

trieb nehmen, messen, justieren

und anpassen sowie Mikrocont-

roller-Programme entwickeln. Im

dritten und vierten Lehrjahr wer-

den mindestens zwei Handlungs-

kompetenzen im Tätigkeitsgebiet

des Lehrbetriebs aufgebaut.

Was, wozu?

Damit ein Kühlschrank die einge-

stellte Temperatur konstant hält,

entwickelt der Elektroniker eine

Regelung zur Steuerung des Kühl-

aggregates.

Damit die Gerätebauteile auch bei

einer allfälligen Reparatur gut zu-

gänglich sind, achtet die Elektroni-

kerin schon bei der Montage auf

Ordnung, bündelt die Drähte und

führt sie geordnet den Bauteilen

entlang.

Damit ein fertiges Gerät bedient

werden kann, montiert der Elek-

troniker sämtliche Schalter und

Knöpfe und verbindet sie mit den

einzelnen Bauteilen.

Damit die Elektronikerin eine Stö-

rung in einem Gerät orten kann,

baut sie verschiedene Messgeräte

und Versuchsschaltungen auf und

misst systematisch Teil um Teil aus:

Netzteil, Sicherung, Schalter usw.

Damit ein Billettautomat Wechsel-

geld korrekt ausgeben kann, pro-

grammiert der Elektroniker den

Mikrocontroller.

Damit während der Entwicklung

von Geräten Messresultate und

Versuchsergebnisse eingesehen

werden können, erstellt die Elekt-

ronikerin Messprotokolle und Ver-

suchsberichte.

Entwicklungsmöglichkeiten

Ingenieur/in BSc FH Elektrotechnik, Mechatronik,

usw.

Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik oder

Systemtechnik usw.

Dipl. Industriemeister/in, Telematiker/in, ICT-Manager/in,

Ausbildungsleiter/in (höhere Fachprüfungen)

Automatikfachmann/-frau, Prozessfachmann/-frau,

Produktionsfachmann/-frau, Berufsbildungsfachmann/-frau

(Berufsprüfungen)

Elektroniker/in spezialisiert auf einen bestimmten Fachbereich

Elektroniker/in EFZ

Analytisches Denkvermögen,

Abstraktionsfähigkeit

Ausdauer

Exakte Arbeitsweise

Freude am Experimentieren

und Tüfteln

Freude an der Arbeit

mit Computern

Freude an komplexen Aufgaben

Freude an Mathematik

Interesse an Elektrotechnik,

technisches Verständnis

Lernfreudigkeit

Selbständigkeit

5% 95%