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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

132 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Kaufmann/-frau EFZ

‹ organisieren, schreiben, abrechnen,

telefonieren, sortieren, beraten ›

Kaufmann und Kauffrau übernehmen

die unterschiedlichen Tätigkeiten, die

sich in der Administration aller Unter-

nehmen mehr oder weniger abspie-

len: Sie verfassen Briefe, Protokolle und

Verträge, in der Muttersprache und

in Fremdsprachen, erstellen Berichte,

arbeiten Konzepte aus, werben für Pro-

dukte, beraten Kunden, treffen Verein-

barungen mit Lieferanten, klären ab,

kaufen ein, planen, organisieren, füh-

ren die Buchhaltung, erstellen Statis-

tiken usw.

Für viele Arbeiten setzen sie den Com-

puter ein. Je nach Arbeitsstelle, Betriebs-

grösse und Branche sind die Aufgaben

unterschiedlich, die Lehre gilt als Fun-

dament. Wichtig ist, sich nach eigenen

Interessen und Fähigkeiten weiterzu-

bilden und zu spezialisieren. Innerhalb

der Ausbildung zum Kaufmann oder

zur Kauffrau wird auf schulischer Ebene

zwischen der Basisbildung (B-Profil) und

der erweiterten Grundbildung (E-Profil)

unterschieden.

Es besteht auch die Möglichkeit zur

kaufmännischen Berufsmaturität, ent-

weder in die Lehre integriert, als Voll-

zeitjahr nach Lehrabschluss oder später.

Dadurch werden zusätzlich international

anerkannte Sprachdiplome und vertief-

te Allgemeinbildung erworben.

Hinweis: Auch Handelsmittelschulen

(HMS) bieten anerkannte Bildungsgän-

ge an, die zu einem eidg. Fähigkeits-

zeugnis als Kauffrau/Kaufmann bzw.

einer kaufmännischen Berufsmaturität

führen. Sie zeichnen sich durch eine

Zutritt

Abgeschlossene Volksschule, mitt-

lere Stufe für Basisbildung, oberste

Stufe für erweiterte Grundbildung.

Ausbildungsdauer

3 Jahre. Basis- und erweiterte

Grundbildung unterscheiden sich

auf schulischer Ebene durch ver-

schiedene Ausbildungsziele. In der

betrieblichen Ausbildung und in

den überbetrieblichen Kursen gel-

ten für beide Profile die gleichen

Ausbildungsziele. Mit gymnasialer

Matura ist eine verkürzte 2-jährige

Grundbildung (way up) möglich.

Büroassistent/in EBA:

2-jährige

Grundbildung mit Attest siehe

www.berufskunde.com

.

Sonnenseite

Nach der kaufmännischen Grund-

bildung stehen einem vielfältige

Berufsmöglichkeiten offen.

Schattenseite

Kaufmann und Kauffrau haben

nach getaner Arbeit kein sichtba-

res Produkt vorzuweisen.

Vorurteil

Man sitzt die meiste Zeit vor einem

Bildschirm und erledigt Tipparbeit.

Das ist langweilig.

Realität

Der Computer ist ein wichtiges

Hilfsmittel und kaummehr wegzu-

denken. Die Arbeit am PCwechselt

sich mit Telefonaten, Besprechun-

gen und anderen Aufgaben ab,

mal mehr, mal weniger – je nach

Branche.

Was, wozu?

Damit die Kunden über die neues-

ten Produkte informiert sind,

schreibt und verschickt der Kauf-

mann einen Werberundbrief oder

berät sie direkt im Kundenge-

spräch.

Damit immer klar ersichtlich ist, ob

das Unternehmen mit Verlust oder

Gewinn arbeitet, verbucht und bi-

lanziert die Kauffrau (Buchhalterin)

alle Ein- und Ausgaben.

Damit der Kunde im Ausland die

Waren im Zollamt auslösen kann,

füllt der Kaufmann alle notwendi-

gen Formulare aus, holt die erfor-

derlichen Zertifikate ein und sieht

zu, dass die Papiere zu den Waren

gepackt oder dem Kunden zuge-

sandt werden.

Damit die Kundenunterlagen stets

griffbereit sind, sortiert sie die

Kauffrau und ordnet sie in Dos-

siers ein.

Damit die Rechnung des Waren-

lieferanten bezahlt wird, über-

weist der Kaufmann den Betrag

mit einem Bankauftrag.

Damit für alle Sitzungsteilnehmen-

den Klarheit über die an Sitzun-

gen getroffenen Abmachungen

besteht, schreibt die Kauffrau ein

Protokoll, in dem Vereinbarungen

und Termine aufgeführt sind.

Entwicklungsmöglichkeiten

Bachelor FH in Betriebsökonomie,

Bachelor in Business Administration bzw.

Business Communications

Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Bankwirt-

schafter/in HF, dipl. Versicherungswirtschafter/in HF

Dipl. Experte/-in Rechnungslegung und Controlling,

dipl. Marketingleiter/in, Leiter/in Human Resources,

dipl. Immobilien-Treuhänder/in, dipl. Aussenhandels-

leiter/in (höhere Fachprüfungen)

Fachmann/-frau Finanz- und Rechnungswesen, Marketing-

fachmann/-frau, HR-Fachmann/-frau, Treuhänder/in,

Fachmann/-frau öffentlicher Verkehr (Berufsprüfungen)

Kaufmann/-frau EFZ

Büroassistent/in EBA

Freude an Fremdsprachen

Geduld und Diplomatie

Gewandtheit im schriftlichen und

mündlichen Ausdruck

Gutes Gedächtnis,

vernetztes Denken

Kontaktfreudigkeit,

Kundenorientierung

Organisationstalent,

Selbständigkeit

Rasche Auffassungsgabe,

Lernfreude

Sinn für Zahlen, Fantasie,

Vorstellungsvermögen

Teamfähigkeit

Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein

breite Allgemeinbildung aus. Von den

Kantonen zugelassene private Handels-

schulen bereiten ebenfalls auf das eidg.

Fähigkeitszeugnis vor. In beiden Fällen

handelt es sich um eine schulisch or-

ganisierte Grundbildung mit einem ho-

hen Schulanteil und in der Regel einem

Praktikumsjahr.

SBFI-anerkannte Branchen:

Automobil-Gewerbe · Bank · Bauen und Wohnen · Bundesverwaltung · Chemie · Dienstleistung und Ad-

ministration · Handel · Hotel-Gastro-Tourismus (HGT) · Internationale Speditionslogistik · Kommunikation ·

Maschinen-,Elektro-undMetallindustrie ·Nahrungsmittelindustrie ·NotariateSchweiz ·ÖffentlicherVerkehr

· Öffentliche Verwaltung · Privatversicherung · Reisebüro · Santésuisse · Die Schweizer Krankenversicherer ·

Spitäler, Kliniken, Heime · Transport · Treuhand/Immobilien.

64% 36% EBA