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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

136 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Koch/Köchin EFZ

‹ ausnehmen, spicken, braten, schmoren,

panieren, kochen, gratinieren ›

Koch und Köchin bereiten Lebensmit-

tel auf unterschiedlichste Weisen zu. In

diesem Sinne sind sie Entremétiers (Bei-

lagen), Gardemangers (kalte Platten),

Rôtisseurs (Grilladen), Sauciers (Saucen)

oder Pâtissiers (Desserts) in einem.

Sie kochen, dämpfen, schmoren,

gratinieren, sautieren oder pochieren

alle Arten von Speisen zu Vorspeisen,

Hauptmahlzeiten, Desserts oder kal-

ten Platten.

Köche und Köchinnen sorgen für eine

schonende und schmackhafte Zuberei-

tung von Gemüsen, Fleisch, Fisch, Obst,

Süssspeisen usw. und richten die Teller

kreativ an. Ob in kleinen Betrieben oder

in grossen Hotels, Restaurants, Spitälern

oder Heimen, die klare Verteilung der

Aufgaben im Team ist wichtig.

Deshalb werden die Abläufe genau

besprochen. Denn während der Essens-

zeiten kann es in der Küche hektisch und

laut werden. Die Gäste erwarten, dass

ihre Bestellung rasch und einwandfrei

auf den Tisch kommt.

Doch Koch und Köchin beherrschen

ihre Aufgaben, kennen die Abläufe und

arbeiten Hand in Hand mit dem Service

zusammen.

Zutritt

Abgeschlossene Volksschule.

Ausbildungsdauer

3 Jahre berufliche Grundbildung.

Küchenangestellte/r EBA:

2-jährige

Grundbildung mit Attest. Eine Ein-

zelbeschreibung ist auf

www.be- rufskunde.com

zu finden.

Sonnenseite

Die Tätigkeit ist interessant und

vielseitig. Koch und Köchin stehen

vielfältigeWeiterbildungs-, Spezia-

lisierungs- und Aufstiegsmöglich-

keiten offen. Sie können wählen,

in welcher Art Betrieb sie tätig sein

möchten: Ganzjahres- oder Saison-

betrieb, Restaurant, Hotel, Spital

oder Kantine (geregelte Arbeits-

zeit). Sie finden auch im Ausland

einfach eine Arbeitsstelle.

Schattenseite

Koch und Köchin arbeiten zur Es-

senszeit amMittag und amAbend.

Am Nachmittag haben sie eini-

ge Stunden frei und können ihren

Hobbys nachgehen, doch arbeiten

sie dafür meist, wenn die anderen

freihaben. Da sie auch anWochen-

enden arbeiten, sind die Freitage

mit einem Einsatzplan geregelt.

Vorurteil

Das Zubereiten der Gerichte ist

genau vorgegeben. Ausserdem ist

die Anzahl Menüs meist begrenzt.

Dadurch wird die Arbeit rasch zur

Routine und schliesslich langweilig.

Realität

Sicher haben Koch und Köchin

nicht die grösstmögliche kreative

Freiheit, doch das Zusammenstel-

len und Zubereiten der Gerichte

lässt ihnen viel Freiraum, um ihre

Ideen, ihre Fantasie und ihr Kön-

nen einzusetzen. Ihre Kreativität

drückt sich in der Qualität ihrer

Gerichte aus.

Was, wozu?

Damit der hungrige Gast nach der

Bestellung nicht lange auf sein Es-

sen warten muss, beginnt der Koch

seinen Arbeitstag mit der «Mise en

place», d.h. dem Vorbereiten von

Gemüse, Fisch und Fleisch, dem

Bereitstellen der Töpfe usw.

Damit das Essen im Restaurant für

jeden erschwinglich ist, stellt die

KöchinMenüs verschiedener Preis-

lagen zusammen.

Damit die Gerichte das speziel-

le Etwas besitzen, kennt und ver-

wendet der Koch Gewürze aus

aller Welt.

Damit alle Gerichte – Fleisch, Fisch,

Gemüse, Suppe, Sauce, Salate oder

Dessert – in einem grösseren Be-

trieb zu bewältigen sind, ist die Kö-

chin in eine Kochbrigade eingeteilt,

in der sie für einen bestimmten Be-

reich zuständig ist.

Damit der Gast das Steak nicht vor

der Suppe essen muss, plant der

Koch das Zubereiten der einzel-

nen Speisen auf die Minute genau.

Damit mehrere Gäste gleichzeitig

essen können, muss die Köchin

rasch und mit den andern Mit-

arbeitenden koordiniert arbeiten.

Damit Gemüse und Früchte wun-

derbar aromatisch sind, bezieht

sie der Koch wenn möglich von

landwirtschaftlichen Betrieben der

Region.

Entwicklungsmöglichkeiten

Dipl. Hôtelier/-ière-Restaurateur/-trice HF

(Höhere Hotel- und Gastronomiefachschule)

Facility Manager/in BSc FH, Economiste

d’entreprise en hôtellerie et professions de

l’accueil BSc HES, Lebensmittelingenieur/in

BSc FH, Biotechnologe/-in BSc FH

Dipl. Küchenchef/in, dipl. Gastro-Unternehmer/in,

dipl. Leiter/in Gemeinschaftsgastronomie

(höhere Fachprüfungen)

Chefkoch/-köchin, Gastro-Betriebsleiter/in (Berufsprüfung)

Diätkoch/-köchin EFZ (Zusatzgrundbildung), Restaurations-

fachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau EFZ (Zweitgrundbildung)

Koch/Köchin EFZ

Küchenangestellte/r EBA

Ausgeprägter Geruchs- und

Geschmackssinn

Bereitschaft zu unregelmässiger

Arbeitszeit

Französischkenntnisse

Freude am Kochen, Kreativität

Hygienebewusstsein

Kräftige Konstitution

Organisationstalent,

praktische Veranlagung

Rasche Auffassungsgabe

Teamfähigkeit, Belastbarkeit

Zuverlässigkeit, Ausdauer

37 % 63 % EBA

   %

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