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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

94 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Gebäudetechnik-

planer/in EFZ

‹messen, berechnen, projektieren, zeichnen,

verhandeln, überwachen ›

Gebäudetechnikplaner und Gebäude-

technikplanerin planen und berechnen

energieeffiziente gebäudetechnische

Anlagen. Sie sind Fachleute in Fach-

richtung Heizung/(Kälte), Lüftung oder

Sanitär.

Im Bereich Heizung befassen sie sich

mit Heizungsanlagen, anderen wärme-

technischen Installationen und Kühlwas-

serversorgungen, im Bereich Lüftung

mit Lüftungs- und Klimaanlagen und im

Bereich Sanitär mit Kalt- undWarmwas-

seranlagen, Abwasser- und Gasanlagen.

Gebäudetechnikplaner und Gebäu-

detechnikplanerin berücksichtigen beim

Planen Aspekte der Nachhaltigkeit, ge-

gebene Normen und Vorschriften. Die

Planungsunterlagen erstellen sie am PC

mit geeigneten Planungs- und Berech-

nungsprogrammen. Einzelne Bau- und

Anlageskizzen erstellen sie auch von

Hand. Sie wirken mit bei der Fachkoordi-

nation, der Kontrolle der Montagearbei-

ten und bei Inbetriebsetzungsarbeiten.

Mit planerischem und organisatori-

schem Geschick begleiten sie die Pro-

jekte, handeln kundenfreundlich und

flexibel. Sie verfügen über ein breites

Fachwissen bezüglich Materialien und

Angeboten von Armaturen- und Ge-

räteherstellern. Darum beraten sie die

Bauherrschaft, Architektinnen und In-

genieure.

Zutritt

Nach gut abgeschlossener Volks-

schule mit sehr guten Leistungen

in Mathematik, Geometrie und

Physik.

Ausbildungsdauer

4 Jahre berufliche Grundbildung

mit Fachrichtung Heizung, Lüftung

oder Sanitär.

Sonnenseite

Erfahrene Berufsleute überneh-

men ein Projekt selbständig von

der Planung bis zur abgeschlosse-

nen Montage: eine vielseitige und

kurzweilige Aufgabe.

Schattenseite

Manchmal können die erarbeite-

ten Lösungskonzepte nicht unein-

geschränkt verwirklicht werden,

z.B. wenn die verfügbaren Mittel

nicht ausreichen. Bis zur Ausfüh-

rung müssen die bestehenden Plä-

ne oft mehrmals geändert werden.

Vorurteil

Durch den Einsatz von computer-

unterstützten Zeichnungssyste-

men braucht es die Berufsleute

kaum mehr.

Realität

Die Berufsleute sind gesuchte Fach-

kräfte. Sie setzen die Computersys-

teme gerne für vielerlei Aufgaben

ein: Pläne zeichnen und ändern,

budgetieren, berechnen. Dadurch

gewinnen sie Zeit für die Beratung,

Projektierung und die notwendi-

geWeiterbildung in Technologien.

Was, wozu?

Damit eine dem Zweck gerechte

Heizanlage gewählt werden kann,

berechnet der Gebäudetechnik-

planer den Wärmebedarf.

Damit die geeignetste Lüftungs-

und Klimaanlage projektiert wer-

den kann, berücksichtigt die Ge-

bäudetechnikplanerin auch die

Baumaterialien am Bau.

Damit der Verlauf der Wasser-, Ab-

wasser- und Gasleitungen geplant

werden kann, besichtigt der Ge-

bäudetechnikplaner den Bauplatz

und misst die Räumlichkeiten aus.

Damit die Gebäudetechnikplanerin

ökologische Anlagen projektieren

kann, hält sie sich auf dem Laufen-

den, was moderne und alternative

Technologien und die Erfahrung im

Einsatz anbelangt.

Damit die Montagepläne korrekt

sind und später nicht zu Installa-

tionsfehlern führen, arbeitet der

Gebäudetechnikplaner konzent-

riert und zeichnet alle Details ge-

nau ein.

Damit die Einzelstücke der Anla-

ge genau so hergestellt werden

wie benötigt, zeichnet die Gebäu-

detechnikplanerin jedes Stück auf

und setzt genaue Material- und

Massangaben dazu.

Entwicklungsmöglichkeiten

Gebäudetechnikingenieur/in BSc FH

Dipl. Techniker/in HF Gebäudetechnik

Dipl. Sanitärplaner/in (höhere Fachprüfung)

Chefmonteur/in Heizung, Projektleiter/in Gebäudetechnik,

Technische/r Kaufmann/-frau (Berufsprüfungen)

Gebäudetechnikplaner/in EFZ mit Zusatzgrundbildung in einem

verwandten Beruf der Gebäudetechnik (2 Jahre)

Gebäudetechnikplaner/in EFZ (Heizung, Lüftung oder Sanitär)

Ausdauer, Verantwortungs-

bewusstsein

Freude am Technischen Zeichnen

von Hand und mit Computer

Interesse an physikalischen

Vorgängen

Organisationstalent

Räumliches Vorstellungsvermögen

Sauberes, präzises Arbeiten

Selbständigkeit

Sinn für technische Details,

Abstraktionsvermögen

Teamfähigkeit, Kontaktfreudigkeit

Verhandlungsgeschick

Auf der Baustelle überwachen die

Berufsleute den Montageverlauf. Sie

besprechen mit denMontagefachleuten

sowie Architekt und Bauherrschaft die

Ausführungsdetails. Die fertig gestellte

Anlage nehmen sie in Betrieb und über-

prüfen sie auf Funktionsfähigkeit. Zum

Schluss erstellen sie eine Betriebsanlei-

tung und führen das Bedienungsperso-

nal in die Handhabung ein.

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