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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

110 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Heizungsinstallateur/in EFZ

‹montieren, verlegen, einbauen, reparieren,

installieren, warten, schweissen ›

Heizungen gibt es verschiedene, z. B.

Radiatorenheizungen, Boden- oder De-

ckenheizungen, Fernheizungen oder

Wassererwärmungsanlagen.

Heizungsinstallateure und Heizungs-

installateurinnen bauen, meist im Team,

ganze Heizanlagen ein, warten und re-

parieren sie.

Von der Planung erhalten sie die ent-

sprechenden Montagepläne und Ma-

teriallisten. Anhand der Materiallisten

überprüfen sie die Teile der gelieferten

Anlage; der Montageplan zeigt, wo sie

die Einheiten der Anlage zu installieren

haben.

Heizanlagen sind komplexe Systeme.

Die Berufsleute ziehen die Leitungen für

Warm- und Kühlwasser und dämmen

das Leitungssystem gegen Wärmever-

lust, montieren Radiatoren, Regulier-

ventile, Temperaturfühler, Messgeräte

und andere Apparate.

Sie nehmen die Anlage in Betrieb,

prüfen die Funktionsfähigkeit und zei-

gen dem Kunden die Bedienung.

Heizungsinstallateure und Heizungs-

installateurinnen befassen sich auch lau-

fend mit neuen Technologien, wie die

der Alternativenergie oder der Wärme-

rückgewinnung.

Zutritt

Nach abgeschlossener Volksschu-

le. Für die beruflicheWeiterbildung

empfiehlt sich der Abschluss der

obersten Stufe.

Ausbildungsdauer

3 Jahre berufliche Grundbildung.

Haustechnikpraktiker/in EBA:

2-jährige Grundbildung mit Attest.

Eine Einzelbeschreibung ist auf

www.berufskunde.com

zu finden.

Sonnenseite

Die Tätigkeit bietet viel Abwechs-

lung, denn nicht nur der Arbeitsort,

sondern auch der Montageauftrag

ist jedes Mal anders.

Schattenseite

Arbeitsplatz ist vor allem der Bau-

platz. Dieser kann ausgesprochen

lärmig und je nach Witterung sehr

heiss, kalt oder feucht sein. Mon-

tiert wird im Sommer und Winter.

Vorurteil

Die Arbeit auf dem Bau ist unange-

nehm, unbequem und schmutzig.

Realität

Wer sich gerne bewegt, sich gern

im Freien aufhält, dem gefällt die

Arbeit auf dem Bauplatz. Heute

werden die Bauplätze imWinter für

die Fachleute so gut wie möglich

geschützt. Die praktische, hand-

werkliche Tätigkeit gibt viel Befrie-

digung, denn die geleistete Arbeit

ist augenfällig.

Was, wozu?

Damit wir imWinter und an kühlen

Tagen drinnen wunderbar warm

haben, ob zu Hause, bei der Arbeit,

beim Sport oder in der Schule, baut

der Heizungsinstallateur Heizungs-

systeme ein.

Damit die erzeugte Wärme zu den

einzelnen Heizstationen gelei-

tet werden kann, verlegt die Hei-

zungsinstallateurin die Rohre und

schweisst die Einzelstücke zu einer

Leitung zusammen.

Damit in einem Wohnhaus der

Mieter die Wärme in seinen Zim-

mern individuell regulieren kann,

montiert der Heizungsinstallateur

entsprechende Regler an die Heiz-

stationen.

Damit ein Heizsystem seine Wär-

meleistung der Aussentemperatur

anpassen kann, verbindet die Hei-

zungsinstallateurin einen Aussen-

temperaturfühler mit dem System.

Damit bauliche Veränderungen,

die sich erst während der Installati-

on ergeben, die Montage nicht be-

einträchtigen, sucht der Heizungs-

installateur an Ort und Stelle eine

neue optimale Lösung.

Damit auf dem Bauplatz keiner die

Arbeit eines anderen durchkreuzt,

spricht sich die Heizungsinstalla-

teurin mit den anderen Handwer-

kern ab und organisiert dann die

Montagearbeiten.

Entwicklungsmöglichkeiten

Gebäudetechnikingenieur/in BSc FH,

dipl. Techniker/in HF Gebäudetechnik

Unternehmer/in

Dipl. Heizungsmeister/in, dipl. Leiter/in Facility

Management (höhere Fachprüfungen)

Chefmonteur/in Heizung, Fachmann/-frau für Wärme-

systeme, Instandhaltungsfachmann/-frau, Schweissfach-

mann/-frau, Energieberater/in Gebäude (Berufsprüfungen)

Heizungsinstallateur/in mit Zusatzgrundbildung

in einem anderen Beruf der Gebäudetechnik

Heizungsinstallateur/in EFZ

Haustechnikpraktiker/in EBA

Freude am Arbeiten mit Metall,

handwerkliches Geschick

Freude an wechselnden

Montageorten

Gute Konstitution

Keine übermässige Empfindlichkeit

gegen Hitze, Kälte, Lärm

Organisationstalent

Praktische Findigkeit und

Beweglichkeit

Räumliches Vorstellungsvermögen

Selbständigkeit

Teamfähigkeit

Technisches Verständnis,

Kombinationsgabe

1% 99% EBA