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BP =

Berufsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

EFZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fachhochschule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höhere Fachprüfung,

UH =

Universitäre Hochschule

BP =

Ber fsprüfung,

EBA =

Eidg. Berufsattest,

FZ =

Eidg. Fähigkeitszeugnis,

ETH =

Eidg. Technische Hochschule,

FH =

Fach o schule,

HF =

Höhere Fachschule,

HFP =

Höh re Fachprüfung,

UH =

Universitäre c s l

192 |

Anforderungsprofil

vorteilhaft

wichtig

sehr wichtig

Sanitärinstallateur/in EFZ

‹montieren, verlegen, pressen, abdichten,

biegen, löten, schrauben ›

Badezimmer mit spiegelnden Wasser-

hähnen, glänzenden Lavabos, Dusche,

Badewanne, fliessendem kalten und

warmen Wasser: Solchen Komfort sind

wir gewohnt.

Sanitäre Einrichtungen gehören heu-

te zu jeder Wohnung und jedem Haus,

aber auch zu Büros, Geschäften, Hotels,

Werkstätten, Fabrikhallen, Spitälern und

Heimen.

Sanitärinstallateur und Sanitärinstal-

lateurin verlegen schon im Rohbau eines

Gebäudes die notwendigen Wasser-,

Abwasser- und Gasleitungen. Sind die

Leitungen dann zugemauert, installie-

ren sie Armaturen, WC, Duschen, Ba-

dewannen, Lavabos sorgfältig. Sie sind

besorgt, dass das verbrauchte Wasser

hygienisch in die Kläranlagen abgelei-

tet wird. Aufgrund von Materiallisten

und Montageplänen bereiten sie in der

Werkstatt alles Notwendige vor.

Die meiste Zeit arbeiten sie allerdings

in Neu- und Umbauten. Auf der Bau-

stelle koordinieren sie die Arbeiten mit

den anderen Baufachleuten.

Sie übernehmen ausserdem sämtliche

Wartungs-, Unterhalts- und Reparatur-

arbeiten an den vielfältigen sanitären

Einrichtungen.

Zutritt

Abgeschlossene Volksschule.

Ausbildungsdauer

3 Jahre berufliche Grundbildung.

Haustechnikpraktiker/in EBA:

2-jährige Grundbildung mit Attest.

Eine Einzelbeschreibung ist auf

www.berufskunde.com

zu finden.

Sonnenseite

Die Arbeit ist kurzweilig, denn je-

der Auftrag ist anders. Sanitärins-

tallateur und Sanitärinstallateurin

arbeiten selbständig, allein oder

in einem kleinen Team. Sie erleben

den Erfolg ihrer Arbeit unmittelbar.

Schattenseite

In Neu- oder Umbauten wird zwar

unter Dach gearbeitet, die Witte-

rungseinflüsse sind trotzdem stark

spürbar. Vor allem in Rohbauten

kann es imWinter recht frisch sein.

Vorurteil

Sanitäre Einrichtungen sind doch

eher etwas Unangenehmes und

Schmutziges.

Realität

Sanitäre Einrichtungen sind für uns

lebensnotwendig. Ohne Ableitung

des verbrauchten Wassers an Klär-

anlagen wären unsere Gewässer

extrem verschmutzt. Die Arbeit

selbst ist nicht «schmutziger» als

jede andere Handwerksarbeit.

Was, wozu?

Damit ein Wohnhaus in Küchen

und Badezimmern fliessendes

Wasser hat, verlegt der Sanitär-

installateur die Wasserleitungen

zu jeder Wohnung.

Damit die Einrichtungen der Dusch-

räume, Küchen und Badezimmer

einwandfrei funktionieren und

schön aussehen, arbeitet die Sa-

nitärinstallateurin sehr genau und

sauber.

Damit Wasserleitungen kein Was-

ser verlieren und dadurch den Bau

beschädigen, dichtet der Sanitär-

installateur alle verschraubten Stel-

len ab.

Damit in Wohn- und Geschäfts-

häusern später für jedenMieter der

Gas- undWasserverbrauch ersicht-

lich ist, montiert die Sanitärinstal-

lateurin die notwendigen Zähler.

Damit auf dem Bauplatz keiner die

Arbeit eines anderen durchkreuzt,

spricht sich der Sanitärinstallateur

mit den anderen Handwerkern ab.

Damit z. B. Zähler für Gas- und

Wasserverbrauch und Regelappa-

rate sicher einwandfrei funktionie-

ren, prüft sie die Sanitärinstallateu-

rin nach der Montage.

Entwicklungsmöglichkeiten

Dipl. Techniker/in HF, Ingenieur/in BSc FH

Unternehmer/in

Dipl. Sanitärmeister/in, dipl. Sanitärplaner/in

(höhere Fachprüfungen)

Chefmonteur/in Sanitär, Projektleiter/in Gebäudetechnik

(Berufsprüfungen)

Gebäudetechnikplaner/in EFZ, Spengler/in EFZ

(Zusatzgrundbildung)

Sanitärinstallateur/in EFZ

Haustechnikpraktiker/in EBA

Handwerkliches Geschick

Kontaktfreudigkeit

Körperliche Beweglichkeit

Organisationstalent

Räumliches

Vorstellungsvermögen

Saubere Arbeitsweise

Teamfähigkeit, Selbständigkeit

Technisches Verständnis

Widerstandsfähige Konstitution,

Schwindelfreiheit

Zuverlässigkeit, Flexibilität

1 % 99 % EBA

   %